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Patrick Salmen

Sonntag, 12. Juni
International Talent Stage, 15:50 H

Patrick Salmen (1985) ist ein Wuppertaler Autor, Satiriker und Vorleser. Seit vielen Jahren arbeitet er als freiberuflicher Künstler, schreibt Bücher und ist mit seinen Soloprogrammen auf Livetour. Zudem tritt er regelmäßig als Moderator und Sprecher in Erscheinung oder entwickelt eigene Late Night- und Literaturformate.

 

Sein Buch-Debut erfolgte 2011 mit der Kurzgeschichten-sammlung „Distanzen“. Seine humoristischen Kurzgeschichten erschienen u.a. unter den Titeln „Ich habe eine Axt“, „Treffen sich zwei Träume. Beide platzen“ und „Ekstase“ beim renommierten Publikumsverlag Droemer Knaur.

Gemeinsam mit Quichotte ist er für die legendären Rätselbücher „Du kannst alles schaffen, wovon du träumst. Es sei denn, es ist zu schwierig“ und „Aufgeben ist keine Lösung. Außer bei Paketen“ verantwortlich.

 

Zuletzt erschienen der Lyrikband „Zwei weitere Winter“, die Kurzgeschichtensammlung „Und draußen die Welt“ und das Kinderbuch „Der gelbe Kranich“. Derzeit arbeitet Salmen an seinem Debutroman und dem nächsten Bühnenprogramm. Ab dem Frühjahr 2022 ist der in Dortmund lebende Autor mit seiner neuen Show „Im Regenbogen der guten Laune bin ich das Beige“ auf Live-Tournee.

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Alex Hövelmann

Freitag, 10. Juni
Electronic Talent Stage, 17:00 H

Alex Hövelmann verbindet in seiner Musik melancholische Klänge und treibende Rhythmen. Der junge Komponist für elektronische Musik erschafft einzigartige Klanglandschaften, indem er Sound-Aufnahmen aus Natur und Stadt verwendet.
Durch den Einsatz von externen Synthesizern und verschiedenen Instrumenten verleiht der gebürtige Aachener seiner organischen Musik eine gefühlvolle Tiefe. Zuletzt erschien seine Musik auf international bekannten Labels wie Fenestra, Dantze, YION oder Poker Flat Recordings und wurde von namhaften Künstlern wie Einmusik, Acid Pauli und Joris Voorn unterstützt.
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The Vult

Sonntag, 12. Juni
International Talent Stage, 16:00 H

Mit ihrem in 2020 gestartetem Akustik Projekt bietet das Garage-Blues Rock Duo The Vult ein völliges Kontrastprogramm zu ihrem bisherigen Set.

 

Kein Schlagzeug und Bass, keine Gitarren und Bassverstärker die mächtig über das Publikum hinweg wehen. Lediglich zwei Akustikgitarren begleitet von zweistimmigen Gesang, die eine emotionale und gemütliche Atmosphäre erzeugen. Dem Zuschauer nahe, erzählen Timo Schmidt und Tim Bender mit Witz und Charm von den Geschichten, die ihre Songs bereit halten…

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RPM Komplott

Sonntag, 12. Juni
International Talent Stage, 20:00 H

“[…] eine der wohl ohne Übertreibung besten Bands des bekannten Musikuniversums.” (Eclipsed)

 

„Bei dieser außergewöhnlichen Band berührt die Musik die Seele, verschwimmen Genregrenzen, und die Improvisation ist Grundlage des tonkünstlerischen Tuns.“ (Michael Schaust, Jazz Podium)

 

Die aktuelle Besetzung:

Peter Sonntag   –  kontrabass, sundaytronics, komposition, arrangements

Reno Schnell  –   git, oud, komposition

Max Sonntag  – drums, perc, electronic devices

Markus Plum –  pos, a-pos, t-pos, tu, tp, keys

Missi Wainwright  –  vox, voxtronics, perc

Patros Jäger – ts, as, ss Martín Mersmann  – synths, sounddesign

Mario Triska  –  violine

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I Finton & Band

Sonntag, 12. Juni
International Talent Stage, 18:00 H

Der stimmgewaltige Afro-Reggae-Künstler I Finton begeisterte das Publikum von „The Voice of Germany 2020“ als Talent im Team Mark Forster mit Coversongs von Bob Marley, The Police und Tracy Chapman. 

 

Der gebürtige Simbabwer Finton Mumbure lebt seit 8 Jahren in Deutschland, fühlt sich aber weiterhin mit seiner Heimat verbunden. Auf seinen Konzerten präsentiert I Finton eine Mischung aus bekannten Reggae Klassikern zusammen mit seinen eigenen Songs, in denen er Reggae, Afro-Pop, Rap und Dancehall kombiniert.

Im Frühjahr 2022 veröffentlichte er sein neues Reggae-Album „Proud to be black“. In den Songs geht es um Verständnis untereinander, Gerechtigkeit und um die Bedeutung eines weltweiten Miteinanders. Für I Finton ist Musik die verbindende Sprache aller Menschen.

 

Begleitet wird I Finton von seiner Band, die die Stimmung zum Kochen bringt.

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futurebae

Samstag, 11. Juni
International Talent Stage, 16:50 H

Sich die eigene Vielfältigkeit bewahren und trotzdem einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert kreieren, gelingt den wenigsten – futurebae hingegen gehört dieser auserlesenen Gruppe seit einiger Zeit an. Nahezu selbstverständlich kombiniert sie elektronische 80s-Einflüsse, sphärische Trap-Sounds und R&B zu einem ästhetischen Klangbild – Sommerliche Dancefloor-Vibes und Pop-Ohrwürmer laden hier nicht nur zum Tanzen, sondern auch zum Fühlen ein. Lauwarme Nächte, die große Liebe und selbst die unantastbare Freiheit scheinen zum Greifen nah, sobald futurebae die Bühne betritt.

 

Erst im Jahr 2020 erscheint die junge Musikerin plötzlich auf der Bildfläche der deutschen Musikszene: “Coca Cabana” nennt sich die Single in Zusammenarbeit mit dem experimentell-orientierten Deutschrapper Dissy, deren Club-Sound mittlerweile über eine Million Aufrufe generieren konnte. Die in Berlin-ansässige Künstlerin tritt aus dem Schatten in das Licht und überzeugt dabei von Tag Eins an. Im Oktober 2020 erscheint ihre Debüt-EP “K.T.U.L.E.S.” – “Keine Termine und leicht einen sitzen” demonstriert die zeitgeistige Newcomerin mit charmantem Augenzwinkern.

Mit ihrer unverwechselbaren Stimmfarbe und Zusammenarbeiten mit Producer Tilmann Jarmer oder dem 80er-Indie-Pop-Trio Tropikel Ldt. wird futurebae schnell zu einer der spannendsten Neuerscheinungen, die deutsche Pop-Musik im Jahr 2020 hervorgebracht hat. Ein Gespür für ein unverwechselbares Styling und das Gehör für elektronische Ohrwurm-Hits, die einer nach dem anderen ins Schwarze treffen – futurebaes Erscheinungsbild entwickelt sich schnell zum Erfolgskonzept. Im Sommer 2021 spielt sie erste Gigs, unter anderem auf dem populären Reeperbahn Festival in Hamburg oder auch in Gießen auf dem von der Band OK Kid initiierten Stadt ohne Meer Festival. Ob live oder mit neuen Single-Veröffentlichungen im Jahr 2021 – futurebae nimmt eine Genre-flexible Rolle in der deutschsprachigen Musiklandschaft ein, nach der Fans und Kritiker:innen bislang sehnlichst gesucht haben.

 

“Diese EP ist wie mein eigener Coming-Of-Age-Film. Es geht ein bisschen um die Liebe aber auch darum, herauszufinden, dass man sich selbst treu bleiben sollte, statt anderen zu entsprechen. Es ist okay, nicht perfekt zu sein und es ist auch okay, wenn man mal ein bisschen verloren ist. Zwischen den Stühlen stehen ist manchmal nervig, aber es kann auch schön sein, nicht zu wissen, wo die Reise hingeht.” – futurebae über ihre EP “Willst du mit mir gehen?”

Die Single “Comme Ci Comme Ca” fängt den vielleicht wichtigsten Moment in der Selbstermächtigung einer stolzen Frau ein: “Ich hab es längst kapiert, dass ich nicht so bin wie ihr, euer Bild ist ruiniert, mal’ ein Herz drauf – ich hab euch lieb” singt futurebae auf einem lockeren Beat. Im Stil eines persönlichen Mantras manifestiert sie nicht nur ihre eigene Unabhängigkeit von gesellschaftlichen Erwartungen, sie übt sich auch in ernstgemeinter Akzeptanz gegenüber eben jenen Leuten, die diese Unabhängigkeit kritisch beäugen. Sich selbst treu bleiben, wo man doch den Rest seines Lebens mit sich selbst ausharren muss, scheint die sinnvollste Entscheidung für das eigene Empowerment zu sein – selbst, wenn man anderen Leuten dafür einfach mal den Mittelfinger zeigen muss.

 

Und natürlich gehört zum Erwachsenwerden nicht nur die Auseinandersetzung mit sich selbst, sondern auch die mit dem eigenen Begehren. “Deine Haut” ist der Soundtrack für den Moment im Club, in dem die Scheinwerfer gedimmt werden und der letzte Lichtstrahl nur noch auf diese eine Person fällt, die zum Gegenstand der erotischen Fantasie wird. Sex-Positivity und selbstbestimmte Weiblichkeit treffen auf erotische Fantasien:: “Du bist alles was ich brauch’, also zieh mich aus, also zieh mich bitte raus in den Rausch”, säuselt futurebae ihren Zuhörer:innen ins Ohr, während das langsame, basslastige Instrumental die sexuell-aufgeheizte Atmosphäre nicht nur spür-, sondern auch hörbar macht.

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Soeckers

Freitag, 10. Juni
International Talent Stage, 17:00 H

Als sich Johann, Lars, Nils und Julian von Soeckers 2014 zusammenfanden, „waren das vier Typen, die mit Musik bis dahin nicht viel am Hut hatten“, wie Nils ehrlich erzählt. „Da gab es anfangs im Umfeld schon so eine Haltung: Okay – die Jungs machen jetzt Musik? Aha.“, lacht er. Und Julian ergänzt: „Zu Beginn mussten wir halt auch nehmen, was wir kriegen konnten, und so habe ich Bassspielen letztlich auf einer Fender Stratocaster gelernt.“

 

In der Unbefangenheit, mit der die vier erst werdenden Musiker den Sound von Soeckers definierten, steckt aber bis heute eine besondere Qualität. Denn ihnen gelingt etwas besonders gut: Songs schreiben, die positiv, uplifting und fröhlich sind, ohne dabei cheesy oder einfältig zu werden. Im Gegenteil: Jeder Song wirkt extrem durchdacht, die Hooks und melodiösen Gitarrenlicks sitzen stets an der richtigen Stelle, die Songs kommen auf den Punkt, ohne dabei auch nur eine Sekunde lang banal zu klingen.

Nach den ersten Anfängen und dem Erarbeiten der frühesten Songs stießen Soeckers recht schnell auf viel Gegenliebe. Nun, nach über 100 Konzerten – darunter eine ganze Reihe im Vorprogramm von Wanda, Madsen, Granada und AnnenMayKantereit – ist mit „Kopfkarussell“ (VÖ 25.09.2020) das erste Album erschienen. Ein Debütalbum von einer demonstrativen Lockerheit und kompositorischen Grandezza, wie man es nur selten vernimmt.

 

2021 beginnt ein neues Kapitel, Soeckers haben für dieses Jahr das zweite Album angekündigt.

 

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Rikas

Freitag, 10. Juni
International Talent Stage, 19:10 H

Rikas und der Frühling – das passt zusammen! Darum freuen sich Sam, Sascha, Ferdi und Chris umso mehr auf große Headline Tour zu gehen. Da kann man gut und gerne vergessen, dass es sich bereits um den vierten Anlauf dieser Tour handelt.

Ja, es sind schwierige Zeit in denen wir leben, aber gerade diese vier Hombres lassen sich nicht unterkriegen. Nach ihrem, von der Kritik gefeierten, Soul-Pop Album „Showtime“ aus dem Jahr 2019, einer ausverkauften Tour und Festivalaufritten beim MS Dockville, Puls Open Air oder dem Southside Festival, waren die Jungs weiter fleißig. Im Dezember 2020 erschien der Song “Overthinking”, eine heimliche Hymne an und gegen den Selbstzweifel. Und schon hier kamen die Fragen auf, die sich auf der darauffolgenden EP “Short Stories“ zuspitzen sollten: Was heißt es 2021 als Indie-Band in Deutschland unterwegs zu sein? Und was macht es mit einem Quartett, das sich auch zu einem großen Teil über Live-Shows definiert, wenn Kunst plötzlich nur noch digital stattfinden kann? “In Momenten wie diesen fühlte sich die Arbeit in der Band für uns wie ein aussterbendes Handwerk an”, so Sascha Scherer.

Trotzdem schafften es Rikas im Jahr 2021 über 40 Shows und Festivals zu spielen. Erst zuletzt waren sie als Support von Alice Phoebe Lou in Europa unterwegs. Sehr treffend bezeichnete Alice die Band als „the least german Germans I’ve ever met. On and off stage.“ Das tut gut und lässt die Jungs optimistisch in die Zukunft blicken. Vier Kosmopoliten auf dem Weg sich jeden Acker der Welt zu erspielen. Denn bevor sie auf große Headline Tour gehen, werden Sie im März Ihre ersten Auftritte in den USA spielen, unter anderem auf dem legendären SXSW in Austin, Texas. Mit zahlreichen Songs auf Rotation in ganz Europa sowie über 20 Millionen Streams auf Spotify etablieren sich Rikas langsam aber sicher zu einem der gefragtesten Musikexporte aus Deutschland.

 

Warum? Ganz einfach: ein Konzert von Rikas macht glücklich! Die Band ist der Star und die abwechselnden Stimmen erinnern immer wieder an die Beatles. Richtig, sie scheuen sich nicht davor die großen Bands zu beerben. Referenz trifft auf Erfindertum. Außerdem könnten sie die heimlichen Söhne von Wes Anderson sein. Die Bühnenshow ist cool und erfrischend. Es braucht hier keine großen Gesten wie Handtuch wedeln oder Moshpits. Rikas sind filigran, hier mal ein lässiger Tanzschritt, im nächsten Moment groovy und dann wieder gefühlvoll. Und dabei immer charmant und taktvoll. Die Songs von Rikas drehen einen Abend ohne Plan, einen Film ohne Plot, ein Gericht ohne Gewürze im Handumdrehen zu etwas Unvergesslichem. Mit Melodien wie Stevie Wonder, dem Pop-Drive von Phoenix und der Selbstironie eines Jarvis Cocker. Dazu so viel Souveränität, dass man sich fragt, woher, zum Teufel, haben die Jungs das?

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IL CIVETTO

Samstag, 11. Juni
International Talent Stage, 20:50 H

Die Rückkehr in den Sommer, die wir gerade alle gut gebrauchen können: „Barbazan“, die neue Single der weitgereisten Berliner von ilCivetto, führt Band und Fans an einen Sehnsuchtsort im Südwesten Frankreichs. Eine wehmütige Ballade, die sich anfühlt wie die letzten Spätsommertage in den Pyrenäen, wenn die Luft schon nach Herbst schmeckt und die Sonne noch Haut und Herz wärmt.

 

Wer über Musik aus Berlin spricht, meint oft eher das, was in den elektronischen Clubsgespielt und aufgelegt wird. Party-Hauptstadt halt. Techno-Metropole und so. Dabei wird oft schlichtweg vergessen, dass Berlin auch eine spannende Stadt ist, wenn man auf Folk steht, auf Songwriter*innen-Pop, Freejazz, Klezmer, Funk, Folklore, Balkan Beats und/oder Freestyle Rap. All das kann man in Berlin vor allem oft nicht nur in der bunten Clublandschaft live erleben, sondern auch an Straßenecken, auf Brücken, in U-Bahnhöfen oder in Parks wie dem Treptower oder Görlitzer Park. Aus dieser Szene, die direkt auf der Straße ihre frühen Fans suchte, stammen auch die Berliner Musiker von ilCivetto, die einen Großteil dieser Stile in ihrer Musik zusammenführen. Ihre frühen Guerilla-Gigs, die meistens in handfeste Tanzpartys ausarteten, haben mit den Jahren in gewissen Kreisen eine Art Legendenstatus bekommen.

Die Rückkehr in den Sommer, die wir gerade alle gut gebrauchen können: „Barbazan“, die neue Single der weitgereisten Berliner von ilCivetto, führt Band und Fans an einen Sehnsuchtsort im SüdwestenFrankreichs. Eine wehmütige Ballade, die sich anfühlt wie die letzten Spätsommertage in den Pyrenäen, wenn die Luft schon nach Herbst schmeckt und die Sonne noch Haut und Herz wärmt. Wer über Musik aus Berlin spricht, meint oft eher das, was in den elektronischen Clubsgespielt und aufgelegt wird. Party-Hauptstadt halt. Techno-Metropole und so. Dabei wird oft schlichtweg vergessen, dass Berlin auch eine spannende Stadt ist, wenn man auf Folk steht, auf Songwriter*innen-Pop, Freejazz, Klezmer, Funk, Folklore, Balkan Beats und/oder Freestyle Rap. All das kann man in Berlin vor allem oft nicht nur in der bunten Clublandschaft live erleben, sondern auch an Straßenecken, auf Brücken, in U-Bahnhöfen oder in Parks wie dem Treptower oder Görlitzer Park. Aus dieser Szene, die direkt auf der Straße ihre frühen Fans suchte, stammen auch die Berliner Musiker von ilCivetto, die einen Großteil dieser Stile in ihrer Musik zusammenführen. Ihre frühen Guerilla-Gigs, die meistens in handfeste Tanzpartys ausarteten, haben mit den Jahren in gewissen Kreisen eine Art Legendenstatus bekommen.

 

Die Band selbst erklärt: „Barbazan ist für uns ein Sehnsuchtsort, den es tatsächlich gibt. Eine schöne Erinnerung –wie ein Traum, der lebendig bleibt.“ Um diesem Traum noch einmal nahe zu sein, habe man ihn in diesem Sommer in die Realität umgesetzt: „Wir sind tatsächlich zurück nach Barbazan gefahren. Und es war schöner, als wir es uns vorher ausgemalt haben. Vermutlich hat jede*r diesen einen Ort wie Barbazan im Herzen. Wenn nicht empfehlen wir dringend, einen zu suchen. Jetzt sofort!“ Die Hymne auf diesen Traum und diese schöneErinnerung ist zugleich „einer der Songs, den wir Zeile für Zeile gemeinsam geschrieben haben und der ganz schnell entstanden ist. Der Song drückt ein gemeinschaftliches Sehnsuchtsgefühl aus, das wir in der Band miteinander teilen.“

 

Mit dieser tollen Ballade machen sie es uns allen leicht, dieser Sehnsucht gemeinsam nachzuspüren. Trotz oder gerade wegen der kalten Herbstluft und dem drohenden Winter. Denn auch hier finden il Civetto gleich in der ersten Strophe die richtigen Worte: „Will zurück auf deine weite Veranda / doch häng hier zwischen Couch und Bett / Mate, Aspirin und Kater / Will schon zu lange wieder weg.“Und selbst, wenn die nächste Sommerreise noch eine Weile entfernt ist: Wenn man die Augen schließt und „Barbazan“ hört, fühlt man sich diesem Ort schon ganz, ganz nah.

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HAIYTI

Freitag, 10. Juni
International Talent Stage, 20:50 H

Man nehme 4 Cl des südfranzösischen Anis-Schnaps Ricard und 2 CL Minz-Sirup, ein Glas mit Eiswürfeln und fülle das Ganze mit kaltem Wasser auf. Ergibt in der Summe: das neue Haiyti-Album »PERROQUET«. Ein verführerisches zuckriges Nervengift, dass dich, ohne dass du’s merkst, in Windeseile besoffen macht. Oder auch: ein vor allem in Marseille sehr populärer Drink für lange Sommer-Nachmittage. Es ist (natürlich) kein Zufall, dass Haiyti ihr Album nach einem Drink benennt, den in Deutschland kaum jemand kennt. Denn dieses Album ist wie Haiyti selbst: ein polytox-explosiv-exotischer Mix. Ein milchig-türkiser Aperitif nicht für jedermann bestimmt, aber der Himmel für Genießer. Eine Mischung aus korrupten Straßen- Geschäften und Gangster-Pop – Musik wie sie nur Haiyti schreiben kann. »Perroquet« ist ein French Kiss, der auch dem übelsten Schurken die Augen glänzen lässt.

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