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Dj Coma

Sonntag, 07. August
Mainstage, 15:15 H

DJ Coma, ein Veteran der Aachener Clubszene, ist auch bei diesem Kimiko-Festival wieder mit am Start. Nach seinem letzten fulminanten Set auf der Hauptbühne im Juni zusammen mit Sticky Dojah, darf man sich auch jetzt wieder auf seinen energetischen Mix aus HipHop, House, Funk und Soul freuen! Guaranteed to make you dance!

After Cooking

Freitag, 05. August
Mainstage, 18:00 H

Sie schließen Ihre Augen und hören elektronische Musik. Sie öffnen sie wieder und sehen einen Musiker umgeben von Müll.

 

Angefangen als „Mülltrommler“ auf den Straßen von Aachen zaubert After Cooking nun schon seit Jahren Techno-Beats aus alten Eimern und Töpfen.

Mit Hilfe von Mikrofonen und einem kleinen Mischpult lässt er jetzt die Grenzen zwischen akustischer und elektronischer Musik komplett verschmelzen:

Ein außergewöhnliches DJ-Set mit der Vielfalt elektronischer Klänge, und der Echtheit eines akustischen Musikers.

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Otter

Samstag, 06. August
Mainstage, 17:50 H

Hallo Welt, Otter sind da. Ein Zusammen- schluss aus drei bestehenden Musik- projekten und doch mehr als die Summe seiner Teile.

 

Was eigentlich als Witz begann, wurde bald zu einem Song und am Ende zu einer gan- zen Band, was alle Beteiligten trotz großer Bemühungen nicht aufzuhalten vermochten. Musikalisch bewegen sich Otter irgendwo zwischen Lagerfeuer, Seemannschor und Kneipenschlägerei… untermalt mit Gitarre und Akkordeon. Also eine krude Mischung aus Ed Sheeran und Fips Asmussen.

 

Die erste Single „König der Foskeln“ erschien Anfang Dezember. Single Nummer zwei „Sonnenuntergang“ erschien Anfang Juni.

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KAT

Samstag, 06. August
Mainstage, 15:50 H

Kat is back. Akustisch featuring Tim Bender.

 

Nach jahrelanger Pause ist Aachener Jazz-Sängerin Kat wieder zurück, mit einem frischen Neo-Soul Sound und neuen Einflüssen. Sowohl mit jungen Musikern aus Aachen als auch als Duo mit Tim Bender (Gitarre) wird sie diesen Sommer anfangen, ihr selbst produziertes Debütalbum zu promoten, welches Januar 2023 erscheinen wird. Im Mai veröffentlichte sie dazu die erste Single ihres Albums, „Dear People“. Mit ihrem intimen, smoothen Sound kreiert sie eine lässige Lounge Atmosphäre, die sofort für Entspannung und eine einzigartige Stimmung sorgt.

 

Inspirationen und Einflüsse: Sade, Nina Simone, Melody Gardot, Olivia Dean, Lianne La Havas

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Keziah Jones

Freitag, 05. August
Mainstage, 21:45 H

Afrika bekommt einen Superhelden: Fünf Jahre nach dem Album Nigerian Wood, das sich auf Platz 4 der französischen Charts spielte und sich satte 43 Wochen in den Top-100 hielt, kehrt KEZIAH JONES mit seinem 8. Studioalbum zurück. Auf den 11 Songs des Albums Captain Rugged manifestiert KEZIAH JONES seine Afronewave – ein ebenso persönliches wie politisches Projekt, für das sich JONES ins Outfit eines afrikanischen Superhelden wirft, der sein ureigenes, sozial streitbares Alter ego verkörpert.

Nigerianisch, afropolitisch, universell – Captain Rugged ist der Repräsentant eines modernen Afrikas und seiner urbanen Bewegungen. Geboren zwischen den Ghettos und Wolkenkratzern des hektischen Lagos, der Hauptstadt Nigerias, fliegt er in seinem Cape über die Stadt und lässt sie mit seinen wütenden Beats erzittern: Here I come, an Afro Superhero, Captain Rugged, so schreit KEZIAH es Freunden und Gegnern entgegen, und seine Afronewave ist ein Spiegel seiner Rebellion: Ein Konzeptalbum in Form eines Manifestes.

„Ich habe gut zehn Jahre an diesem Charakter gefeilt. Sein Superheldendasein ist eine Satire auf Macht, Politik und Magie. Mit Captain Rugged erzähle ich die epische Geschichte von Flüchtlingen, Einwanderern und Exilanten“, kommentiert KEZIAH JONES. „ich wollte all diese Menschen als besonders rau und robust porträtieren: Sie sind Überlebenskünstler und Superhelden, afrikanische Superhelden. Das war mein Ansatz für das Album.“

 

Mit Captain Rugged tritt KEZIAH in die Fußstapfen Fela Kutis, Landsmann und großer Befürworter des Pan-Afrikanismus, der mehrfach wegen der Auflehnung gegen die nigerianische Diktatur in Haft genommen wurde. „Ich traf Fela im Jahr vor seinem Tode (1997). Er betonte stets, wie wichtig es sei, Musik zu machen, die sich direkt mit der Realität auseinandersetzt.“ Als Schmelztiegel afrikanischer Urbanität bot Lagos für KEZIAH den perfekten Geburtsort für Captain Rugged, einen machtvollen, unverblümten und befreiten Avatar für die Sache Afrikas.

 

KEZIAH JONES unterzieht das Verhältnis zwischen der nördlichen und südlichen Hemisphäre einer strengen Prüfung: „Was ich der Welt zeigen will, ist die Modernität des postkolonialistischen Afrikas, das sich weit entfernt von der Vorstellung eines von Hunger und/oder Krieg verüwsteten Kontinents befindet, wie es die westliche Welt immer noch pflegt. Ich spreche vom jungen, urbanen Afrika: 20 Millionen Menschen leben in Lagos! Die zeitgenössische afrikanische Kultur ist eine Tatsache. Sie ist heute lebhafter denn je und wird stetig von der Diaspora genährt“.

 

KEZIAHs Musik ist immer noch der von ihm geprägte Blufunk, durchtränkt von einer Punk-Funk-Haltung, die mit Yoruba-Rhythmen gekreuzt wird. Aufgenommen zwischen London und Paris, gemischt in New York, besitzt Captain Rugged eine psychedelische Dimension, die KEZIAH JONES zusammenfasst als „George Clinton, der sich mit Fela Kuti einen Joint teilt.“

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Marley’s Ghost

Sonntag, 07. August
Mainstage, 18:50 H

MARLEY‘S GHOST ist Deutschlands Bob Marley Tribute Band Nummer Eins!

 

Die Band gründete sich 2015 aus der international agierenden Reggae-Formation „Sebastian Sturm & Exile Airline“ heraus, die die Musik Bob Marley’s stets als größte Inspiration für ihre eigenen Songs sah. Mit ihrer mitreißenden, authentischen und uner- reichten Energie transportiert Marley’s Ghost nun nicht nur die Musik und die vielen großen Songs Bob Marleys, sondern auch seine Message.

 

Frontmann Sebastian Sturm verkörpert dabei den „King of Reggae“, dessen unverwechsel- bare Stimme ihm schon oft in seiner musikalischen Laufbahn den Ruf eingebracht hat, die „deutsche Stimme Bob Marleys“ zu sein. Der charismatische Sänger mit deutsch- indonesischen Wurzeln ist ein leidenschaftlicher Frontmann, der das Publikum mitreißt und die Besucher regelrecht in seinen Bann zieht!

Die Musiker spielen seit vielen Jahren gemeinsame Tourneen, die sie kreuz und quer durch Europa und sogar nach Jamaika, der Wiege des Reggae, gebracht haben. Dabei haben sie sich in der Szene durch ihre enorme Spielfreude und Leidenschaft einen Namen als heraus- ragende Live-Band gemacht (u.a. auf Festivals wie Summerjam, Reggae Sun Ska, Rototom Sunsplash, Chiemsee Reggae Summer u.a.). Aber auch auf privaten Events wie Hochzeiten oder Firmenfeiern bleiben sie ihrem Motto treu: „We bring Marley to your Party!“

 

„One good thing about music,
 when it hits you, you feel no pain.“

 

Marley‘s Ghost steht für energetischen Reggae voller Herzblut und Leidenschaft, die jeder Fan des „King of Reggae“ zu schätzen wissen wird!

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Tigermilch

Samstag, 06. August
Mainstage, 19:50 H

Die Kölner Band Tigermilch hat bereits 2020 mit ihrer selbst produzierten Debüt-Single Wellen geschlagen.

 

Seit dem schafft sich die Band zwischen Neo-Soul, Pop und Indie ihre eigene Soundpalette. Deutsche Texte, die die Unwägbarkeiten des Zusammenseins behandeln, treffen auf moderne Drums, jazzige Harmonien und wuchtigen Bass.

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Dj Soulrabbi

Freitag, 05. August
Mainstage, 19:45 H

Soulrabbi könnte man prompt mit dem Weihnachtsmann verwechseln, so viele Platten schleppt er jeweils mit zu seinen Auftritten. Stets in orangem Outfit, mit Schnauz und ausgefallener Vokuhila-Frisur gehört Soulrabbi zu den meist gefragtesten Soul- und Funk-DJs Deutschlands. Wo er hinkommt, sind volle Tanzflächen mit glücklich verschwitzten Menschen garantiert und er gehört zu den wenigen seiner Spezies, für die Soul ein Lebensstil ist und keine Mode, auf die man auf- und dann wieder abspringt. Soul Shalom!

FIL BO RIVA

Samstag, 06. August
Mainstage, 21:50 H

Wenn es in dieser Tage noch Argumente für ein geeintes Europa braucht, hier ist eins: Filippo Bonamici aka FIL BO RIVA. Gebürtiger Römer, Vater Italiener, Mutter Deutsche. In Madrid gekellnert, in Irland Abitur gemacht, in Berlin studiert. Bonamici symbolisiert also schon seinen biografischen Eckdaten nach jene international ausgerichtete Freigeistigkeit, welche der europäischen Idee zugrunde liegt.

 

Das dieses Jahr erschienende FIL BO RIVA Album, »Beautiful Sadness«, trägt Europa im Herzen und eine freiheitlich offene Ausrichtung auf der Zunge. Mit Grandezza lotet Fil auf »Beautiful Sadness« in schwelgerischen Hymnen wie »Time Is Your Gun« oder der ersten Single »Go Rilla« die Grenzen des Indie-Rock aus und überführt gleichzeitig die europäische Folktradition in die Moderne.

 

Wie oft in solchen Fällen nicht alleine sein Verdienst: „Ohne Felix und Robbie hätte ich das Album nicht machen können«, sagt Fil. Und meint damit den Gitarristen Felix A. Remm sowie den Produzenten Robert Stephenson (Mighty Oaks). Nachdem Bonamici FIL BO RIVA alleine gestartet hat, haben Remm und er sich zu einer vitalen Einheit entwickelt, die man nicht Band nennen muss. »Es ist ein Projekt, in dem zwei Freunde ihre Leidenschaften kombinieren«, sagt Fil.

 

Durchaus keine selbstverständliche Entwicklung einen Mann, der seinen Platz im Leben erst noch finden musste und auf dem Weg dahin meistens alleine war. Geboren in Rom, bekommt Fil mit zehn die erste Gitarre geschenkt. Später spielt er in kleineren Bands, schreibt Songs, vergisst darüber das Lernen, landet auf einem Internat in Irland. »Das war eine prägende Zeit«, sagt Fil heute. »Die ganzen Bands, die nach den Strokes kamen, MGMT, Arctic Monkeys, Mumford & Sons, habe ich in Irland viel früher entdeckt als andere.«

 

Nach dem Abitur geht er eine Weile zu Freunden nach Madrid, kellnert, zieht kurz zurück nach Rom, merkt: So langsam muss mal was Richtiges kommen. Ernst des Lebens und so. London findet er interessant, aber dann stößt er über zwei Ecken auf den Studiengang Produktdesign an der Berliner UDK und besteht tatsächlich die schwierige Aufnahmeprüfung.

 

Zwei Jahre hielt er durch, konzentrierte sich aufs Studium, machte keine Musik. Eine Trennung führte schließlich dazu, endlich auf seine innere Stimme zu hören. »Ich nahm mir vor, ein Semester lang alles auf eine Karte zu setzen und einfach nur Musik zu machen«, sagt Fil. In den kommenden zwei Jahren spielen FIL BO RIVA drei ausverkaufte Tourneen und Konzerte unter anderem in Paris, London, Mailand und Amsterdam. Ihre Songs laufen überall im Radio, FIL BO RIVA treten auf Festivals wie Great Escape, Eurosonic und Montreux Jazz Festival auf, es gibt gemeinsame Tourneen mit Matt Corby, Joan As Police Woman, Milky Chance und einigen anderen, außerdem eine Nominierung für den Europe Talent Award. Das alles wohlgemerkt mit nur einer einzigen EP im Rücken, denn das Album kommt ja erst jetzt.

 

Man muss das erzählen, um »Beautiful Sadness« zu verstehen, weil hier nun alles zusammenfließt: Von den Briten hat Fil den Zug zum Refrain, aus Italien das Schwelgerische und Berlin verdankt er vielleicht die Zielstrebigkeit und eine gewisse Schnoddrigkeit, die stets dafür sorgt, dass FIL BO RIVA die Grenze zum Kitsch mit spielerischer Leichtigkeit umschifft.

 

»Beautiful Sadness« – was für ein perfekt passender Titel! – changiert durchgehend zwischen Emphase und Melancholie, Aufbegehren und Innehalten. Die erste EP »If You’re Right, It’s Alright« war eine Skizze, nun hat FIL BO RIVA seine Kunst ausformuliert und auf den Punkt gebracht. Europäische Folklore, Indie- Pop – »Beautiful Sadness« ist ein betörendes Ensemble-Werk aus der Perspektive eines überaus begabten Songschreibers, welches der Wahlberliner gemeinsam mit seiner Band im Frühling 2019 erstmals auf die Bühne brachte. Nach internationalen Festival Shows über den Sommer, kehrte FIL BO RIVA gemeinsam mit seiner Band 2020 für weitere Konzerte zurück und setzt diese im Herbst 2021 fort.

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Götz Widmann

Sonntag, 07. August
Mainstage, 16:50 H

Götz Widmann ist Liedermacher. Liedermacher, und mehr als das.  Denn statt sich an die Regeln zu halten sprengt er immer wieder die Grenzen seines Genres. Mit seiner alten Band Joint Venture schrieb er nicht nur die schönsten Kifferhymnen überhaupt, sondern war wohl auch der erste, der in Deutschland zur Akustikgitarre rappte.  Nach dem Tod seines Partners Kleinti seit 2000 solo unterwegs hat er eine ganze Kunstform neu erfunden und ihr frisches Leben eingehaucht. „Das Beste“ ist nun eine Gesamtschau einer fast 30-Jährigen Karriere, in der Götz Widmann uns immer wieder mit wunderbaren, ewig aktuellen Songs beschenkt hat.

 

Der erhobene Zeigefinger ist nicht sein Ding, er ist mehr ein Mann des Mittelfingers. Seine grössten Stärken sind seine Ehrlichkeit und sein scharfer, beissender Witz, der sich aber doch immer mit einer radikalen, unbestechlichen Menschenliebe paart.

 

Wie kaum ein anderer schafft er es, Gefühle auszudrücken ohne auch nur den geringsten Hauch von Kitsch dabei auszustrahlen. Frivol, lebensbejahend, ansteckend positiv, ein Abend mit Götz Widmann ist immer wieder eine Frischzellenkur für die Seele.

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