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PaulWetz

Samstag, 15. Juni
TofT Stage, 20:30 H

PaulWetz gehört ohne Zweifel zu den spannendsten deutschsprachigen Acts. Wie keiner sonst verbindet der Newcomer seine Singer-Songwriter-Skills mit elektronischen Einflüssen und Entertainer-Qualitäten zu einem melancholisch-melodischen Vibe, der in charmanter Weise seinesgleichen sucht. 

 

Geboren wird PaulWetz in Pforzheim. Als Nachzügler mit zwei älteren Schwestern, wird er in den frühen 2000ern mit Dauerbeschallung durch MTVIVA groß. Erst Schlümpfe, dann Emo-Punk und schließlich die Red Hot Chili Peppers – und die hauen bei dem gerade mal Achtjährigen eine Sicherung durch. 

 

Er bastelt sich Gitarren aus Sperrholz, sammelt und durchforstet die Kataloge von Musikversandhäusern und interessiert sich nicht nur für den Sound, sondern auch jede Saite und jede Schraube hinter den Instrumenten. Solange, bis irgendwann eine echte Klampfe aus der selbstgebastelten Variante wird. Paul liebt Nirvana statt Noten und schreit sich zu eigenen Songs die Seele aus dem Leib. Erst allein, dann mit Band. 

 

Zwischen akuter Langeweile und depressiven Schüben entstehen am vom Konfirmationsgeld finanzierten Mac mit GarageBand erste Beats und Remixe, die ihren Weg auf SoundCloud und von dort bis nach Schweden finden. Es folgen ein erster Deal, erste Studiosessions und erste Touren in Skandinavien. Schließlich verschenkt Paul seine Möbel und zieht nach Schweden. Aber was von außen nach der Erfüllung des großen Traums aussieht, fühlt sich für Paul doch mehr wie ein täglicher Überlebenskampf an. 

 

Aus PaulWetz wird kein erfolgreicher Musiker, sondern erstmal Jürgen Schneider in der Servicehotline eines Callcenters. „Weil es den Job leichter gemacht hat, bin ich immer mal wieder in unterschiedlichen Rollen ans Telefon gegangen.“ Paul eignet sich nach und nach immer mehr Charaktere an. Wieder zurück in Deutschland, beginnt er seine Entertainer-Qualitäten in kurze Songs und Clips einzuarbeiten, die er täglich ins Internet lädt. Parallel dazu arbeitet er als Songwriter und Produzent an Songs von und mit Milky Chance, Sena Şener und Evaporate. 

 

Und plötzlich gucken alle hin. Aus den kurzen Clips werden ganze Songs. „Einfach meine Gedanke und meine Sprache – ungeschönt und direkt aus meinem Kopf“, erklärt Paul, der sein Songwriting mit alternativer, melancholischer Pop-Musik mit elektronischen Einflüssen verbindet.

 

 Zum Beispiel auf seiner neuen Single „Tanz In Deiner Wohnung“. In gerade mal drei Minuten rast der Singer, Songwriter und Producer mit dem Song im nonchalanten Schnelldurchlauf durch anderthalb Jahrzehnte deutschsprachige Indie-History und macht daraus im Handumdrehen bittersüßen Softpop von melodischer Melancholia: Smoothe Synths, verspielte E-Bässe und lässige Drums, zu denen PaulWetz in Richtung Refrain gekonnt auf Vocoder-Vocals switcht und pointiert und poetisch zugleich von einem ganz besonderen Moment singt. 

 

„Ende letzten Jahres ist meine Tante, zu der ich ein sehr gutes Verhältnis hatte, recht plötzlich verstorben. Nach ihrem Tod sind meine Mutter, meine Schwester und ich nochmal in der Wohnung von ihr gewesen, haben uns gegenseitig die schönsten Erinnerungen an sie erzählt, auch eine Playlist mit ihren liebsten Liedern mitgebracht und begonnen, dazu zu tanzen. Wir haben gelacht und geweint, das war ein total absurder, aber auch schöner Moment“, erinnert sich PaulWetz. „Der Tod meiner Tante hat für mich alles nochmal in eine neue Perspektive gerückt. Wenn ein Mensch geht, wird alles, was man vorher viel zu ernst genommen hat, von jetzt auf gleich scheißegal und man merkt: Hier spielt die Musik.“ Im wahrsten Sinne des Wortes. 

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Juse Ju

Sonntag, 16. Juni
TofT Stage, 15:30 H

Andere sagen Touren ab, Juse Ju sagt zu. Nach fast 6.000 Besuchern in 15 Städten in 2023, hängt Juse Ju noch mal 10 Städte 2024 dran. Die Metropolen sind abgespielt. Jetzt kommen all jene Städte dran, die andere vergessen. Warum? Because JUSE JU is for the People. Juse Ju ist für seine unbändige Energie auf der Bühne bekannt. Ein Entertainer, ein MC alter Schule, ein Moshpitdirigent. Ganz ohne Playback rappt sich Juse durch seine beachtliche Diskographie, erzählt den ein oder andere Schwank aus seinem Leben und leitet das Publikum als seinen Chor. Unterstützt von seinem Drummer Stef der Chef und Nikita Gorbunov. Mit im Gepäck hat er sein aktuelles Top 20 Album und alle seine Klassiker. Es warten 90 Minuten interaktives Powerplay nun auch auf Heidelberg, Reutlingen, Wiesbaden, Freiburg, Düsseldorf, Göttingen, Bielefeld, Potsdam, Regensburg und Halle. 

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NORLYZ

Freitag, 14. Juni
TofT Stage, 18:30 H

NORLYZ – entführen uns in die Welt von Techno, Jazz und Weltmusik. Die elektroakustische live Band vereint die Wärme und Fragilität akustischer Instrumente mit der Präzision und Energie elektronischer Musik: tanzbar und nuanciert zugleich, inspiriert von Techno, Weltmusik und Jazz. Die facettenreichen Arrangements lassen Raum für Improvisation und nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch parallele Welten, mystische Orte und cineastische Klangdimensionen.

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Dominik Hartz

Samstag, 15. Juni
TofT Stage, 18:45 H

Ein Mann mit vielen Gesichtern – Auf seiner Doppel-EP “F*CK you” zeigt Dominik Hartz zumindest zwei davon.

 

 

In der Eisdiele. An der Bar. Bei der Partnerwahl. Überall sollen wir uns entscheiden. Immer und ständig. Was tun, wenn man gerne Becher und Waffel hätte? Wenn die eigenen Geschmäcker und Vorlieben eher in einem bunten Grauschleier statt einem klaren Schwarz oder Weiß liegen? Was macht der Künstler, der sich nicht festlegen will, wenn es um Sounds, Genres oder Attitüden geht?

 

Schuster, bleib bei deinen Leisten?

 

“Ich mach einfach immer nur was ich will” tönte Dominik Hartz auf seiner letzten EP stolz. Und welche Bandbreite er bedient, ist wirklich irrsinnig. Sein Hit House-Smasher “Klimpa Klimpa” der jüngst das Dockville zum Beben brachte trifft da auf jazzy-old-school Hip-Hop Beats oder dringliche Post-Punk Hymnen wie “love yourself, fucked up”. Und dann sind da noch die Collabs mit Kollegen wie Bruckner, anaïs und Newcomer Aaron. Da bewegt sich einer recht frei zwischen den verschiedenen Polen und hat offensichtlich ein paar mehr Leisten im Regal.

 

Die logische Konsequenz: Eine Doppel-EP mit dem einladenden Titel “F*CK you”. Halb Rap. Halb Indie. Und da poltert es auch schon los. “KIPPE” ist die aufmunternde Schelle, die dich ohne Umwege ins Hier und Jetzt zu holt. Unverschämt breitbeinig, aber dabei dann doch auch auf die Familie bedacht. “Meine Oma schreibt mir immer, meine Songs sind zu sad. Mir egal für diesen Bass feiert mich dann mein Dad”.

 

Irgendwie ja auch egal was die anderen wollen. Who cares. Gute Überleitung. SIE WOLLEN DIES SIE WOLLEN DAS. Ein fies-groovenden Party-Knaller mit einer Hook, die bei einigen Kolleg*innen für Schreibblockaden sorgen dürfte. Wie fühlt sich das an? Schwitzig. Als würde der Körper einfach übernehmen wollen. Als wäre ihm egal was der Rest dazu zu sagen hat und geschweige denn, wie es ihm morgen geht.

 

Steckt einem dann ja doch in den Knochen so eine Nacht. Aber: SOLANGE DAS NOCH GEHT. “Viel zu viel getrunken gestern wieder mal. In einer Bar wo jeder Kiefer hat.” Bei diesem Geständnis klingt Dominik Hartz wie ein sehr gut deutsch sprechender Mac Miller und schon ist das Kapitel “F*CK” geschlossen.

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Sharaktah

Sonntag, 16. Juni
TofT Stage, 17:30 H

“Buddy, you’re a young man, hard man Shouting in the street, gonna take on the world someday.

 

Freitagabend, im Backstage eines kleinen Clubs in Berlin-Neukölln. Obwohl der Laden erst vor kurzem eröffnet hat, sind die Wände des winzigen Raums schon voller Tags und Sticker. Der Kühlschrank gibt sich größte Mühe, das Bier gegen die Umgebungswärme zu schützen und summt ohrenbetäubend. Aber diese Geräuschkulisse ist noch nichts gegen das Dröhnen aus dem Zuschauerraum, der bald aus alles Nähten platzt. Der kleine Club ist gefüllt bis auf den letzten Platz und alle sind gekommen, um sein erstes Release zu feiern, sein erstes eigenes Konzert. Doch Sharaktah hat den Kopf in den Nacken gelegt und schaut aus halbgeschlossenen Augen auf die Tags und Sticker, die vor seinen Augen verschwimmen.

Und dann ist er wieder in dem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein, der Aussenseiter mit der schrägen Leidenschaft: Denn er verpasst das Fußballtraining, sagt die Party in der Dorfdisco ab, um sich die Nächte mit einer abgegriffenen Gitarre und einem Keyboard um die Ohren zu schlagen. Sie zischen ihm „Freak“ hinterher, verdrehen die Augen, wenn er ihnen entgegenkommt, aber er grinst nur, trägt die Beleidigungen stolz wie einen Orden. Denn er spürt, ganz tief in seiner Brust, dass er es hier raus schaffen wird, weg aus den engen Wertvorstellungen des Dorfs. Und dass er mit seiner Musik den Outsidern und Freaks Hoffnung spenden wird, den Rebellinnen und Unangepassten, die es an jedem Ort gibt. Seine Musik. Diese einzigartige Mischung aus zeitgenössischen Rap-Sound und einer verzerrten Rock-Ästhetik, modern und gleichzeitig unendlich präzise produziert, mit Herzblut und zerrissener Seele. Zusammen mit seiner rauen Stimme und Texten über sein Aufwachsen in der Provinz, über Krisen und zerbrochene Beziehungen entsteht ein Sound, der seiner Generation, den Teenagern und Twenty-Somethings aus der Seele spricht. Features mit Clueso und Edo Saiya folgen und Sharaktahs Botschaft erreicht ein immer größeres Publikum, „Du musst den anderen nicht gefallen! Du bist okay, wie du bist!“

Die Sticker und Tags werden wieder schärfer, der Stagemananger nickt ihn an, es geht los! Sharaktah richtet sich auf, zieht sein Shirt gerade, atmet tief ein und tritt dann durch die kleine Tür hinaus auf die Bühne. Die Scheinwerfer blenden und wärmen, das Johlen und der Applaus donnert durch die kleine Venue. Sharaktah öffnet die Augen, sieht das junge Mädchen, dass sich trotzig dem Mobbing ihrer Klassenkameraden widersetzt, dass in kein falsches Schönheitsideal gepresst werden will. Sieht den Jungen mit den schlecht gestochenen Tattoos und dem androgynen Look, der auf seinem Brandenburger Dorf von Los Angeles träumt. Diese Menschen kennen sich nicht und doch sind sie sich für eine Nacht so nah und verbunden. Sie singen seine Texte nicht nach, nein, sie singen sie gemeinsam, Balladen für Outsider, für all die Kleinstadt-Freddie Mercurys und -Madonnas, für alle, die seine Haltung verinnerlicht haben. Diese Konzerte sind keine Gigs, keine Showcases für gelangweilte Industriemenschen. Es sind Abende, an denen sich Movements gründen. Kleine Zellen, die Songs in die warme Nacht schreien und beseelt nach Hause kommen. Und endlich Zuversicht spüren:

„Ich bin zwar ein Außenseiter. Aber ich bin nicht Allein!“

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The Dergs

Samstag, 15. Juni
TofT Stage, 14:30 H

The Dergs das sind August, Vincent, Lukas und Darius. Die vier Aachener haben sich vor ca. einem Jahr gefunden und entwickeln seitdem einen Sound, den man als Mischung aus Punk, Grunge uns Psycedelic Rock bezeichnen kann. Die Songs der vier handeln größtenteils von Situation zwischen alltäglichem Kontrollverlust im Rausch und … naja das war’s auch schon. Alles in allem ein Sound zwischen distorted Gitarrenriffs, dreckigen Solos, tighten knackigen Drums und Bass.

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The Magic Mumble Jumble

Freitag, 14. Juni
TofT Stage, 20:30 H

The Magic Mumble Jumble has always been a band with a positive message and a true pleasure for life – and they seem to hit the mark! 

 

Music can be many things for many different people. For The Magic Mumble Jumble their music has been a way for all people to find one another, a way to celebrate our shared humanity and a way to create beautiful connections that last. In 2024 the band will take to the club- and festival stages with new songs, high energy and a lust for life to find a way to dance, sing and create some kick ass memories with you! 

 

Armed with their seven singing voices, horns, guitars, percussion, airtight rhythm section and most importantly, a huge amount of positive energy, The Magic Mumble Jumble sets out to include all the people they encounter in their journey. With their unique blend of jazz, pop, indie and folk the band is able to connect to any audience. With his charismatic stage presence and live-to-love attitude bandleader Paul Istance is on a mission to make any show a magical experience in which the gap between audience and band disappears completely. 

 

Since its founding the band has released several singles of which the song “Home” was featured on a Sony Compilation in 2015. These releases were followed by their live debut album “The Magic Mumble Jumble” in 2016 – an outstanding live recording that the band made in the Netherlands together with more than 60 musicians. Due to great sales it has had to be reproduced several times. In the autumn of 2017 they released their successful EP “We All Want Sunshine’’ and gave birth to their second album “Show your Love” in November 2018. The band recorded this album together with producer Tom Gelissen (Ennio Morricone, Woodkid, Armin van Buuren). In 2019 Burg Herzberg Festival asked the band to publish their live show of the previous year. This live recording of 14 songs with 90 minutes of pure energy and love is a spectacular documentation and resembles the bands strongest feature – their live show. In 2020 the German television program ZDF invited the band to perform at the ‘ZDF Morgenmagazin’. During the closing of live music venues during the pandemic the band found a unique way to reach their fans by organizing a tour through their backyards. They also released their hitsingle ‘Don’t Forget’, which has currently been streamed on Spotify over 6.000.000 times. After the high demand of their 2019 live album the bands management initiated a unique project to capture the bands playfulness and live feel, and they recorded the band secretly. This resulted in the aptly titled 2021 album ‘The Secret Recordings’. Since then, the band has played over a hundred shows and recorded their latest live album during their 2022 tours.



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Bierbabes

Samstag, 15. Juni
TofT Stage, 16:30 H

Verträumte Ballermann-Sounds, atziger Schlager-Rap und Technobeats zum Mitschunkeln aus dem Leipziger Osten. Vom heißen Blickkontakt durchs Shotglas bis zum Haare halten über der Kloschüssel – Bierbabes liefern den poppigen Sound zum gefühlvollen Trinkerlebnis. Als Pionierinnen des Saufpop-Genres haben sie den Trichter zum beliebtesten Accessoire der Saison gemacht und noch keine Bühne nüchtern verlassen. Wer saufen kann, kann auch Bierbabes hören! Nach diversen Shows auf Festivals wie der Fusion, Garbicz, Juicy Beats oder dem Melt und Support-Shows für Teuterekordz und PA69, geht es 2024 auf ihre erste eigene Solo-Tour. Auf fünf Terminen werden Städte zum Beben gebracht und der Trichter ausgepackt.

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Stina Holmquist

Freitag, 14. Juni
TofT Stage, 16:30 H

“Überraschend, beeindruckend, zu Herzen gehend” (Gaesteliste.de 08.07.2022) 

 

Stina Holmquist’s Songs entführen in lauwarme Sommernächte und berühren dabei Seele und Herz gleichermaßen. Gemeinsam mit ihrer Band und Produzent Alex Sprave (Fil Bo Riva, Luke Noa) entwickelt sie eine moderne, zeitlose Indie-Popmusik, die einen ganz eigenen Sound kreiert und sich in einer Kombination aus warmen Indie Klängen und atmosphärischen Sounds widerspiegelt. 

 

Aufgewachsen im lauten Ruhrgebiet, trägt Stina Holmquist schwedische Wurzeln in sich. Die Liebe zu beidem und gleichzeitig das Gefühl nie nur an einem Ort zu Hause zu sein, entwickeln eine Energie, die sich aus Sehnsucht, Tagträumen und immer wieder Neu Entdecken nährt. Vielleicht ist das der Ausgangspunkt und gleichzeitig die Mixtur, die zu der tiefen Emotionalität in jedem Holmquist Song führt und so viele von uns berührt. Neben eigenen Konzerten in ganz NRW stand Sie schon auf der Bühne als Support-Act für die deutschen Indie-Größen Giant Rooks und Leoniden, spielte Festival-Shows, wurde nebenbei auch für den popNRW Preis als ‘Beste Newcomerin’ nominiert und gewann den Lalla:Labor Förderpreis. 

 

Stina’s Texte sind so wahr, so ehrlich, so tief und lassen doch immer ungefiltert Hoffnung an der Oberfläche schimmern. Sie erzählt Geschichten, die tief in der Popmusik verankert sind und doch sind sie selten so tiefgründig und poetisch vorgetragen. Ein gleichermaßen melancholischer und doch hoffnungsvoller tröstender Indie-Traum. Moderne Popmusik, die uns aus unserem Alltag herausholt und Platz schafft, mit Ängsten umzugehen, die uns alle nicht loslassen wollen. 

 

“Ihre Person an sich ist so nahbar, so echt – sie könnte vermutlich singen, was sie will. Wer Stina zuhört, fühlt mit.” (Strobo, 15.11.2023) 

 

„Man hat das Gefühl, dass dies erst der Anfang für etwas Großes war“ (Westzeit 01.09.2022)

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rosmarin

Sonntag, 16. Juni
TofT Stage, 13:30 H

Die Kassler Band rosmarin hat über Monate an ihrem Sound getüftelt, kleinste Details perfektioniert, die Spannbreite ihres musikalischen Stils erkundet. Nun, zu Beginn des Kalenderjahres 2024, werden Silas, Janosch, Lucas, Noah und Luca endlich mit ihrem ersten Großprojekt an die Öffentlichkeit gehen. Am 26. April wird bei Four Music ihre Debüt-EP erscheinen, ein kitzelndes wie abwechslungsreiches Stück Musik in fünf Akten. Wie breit das künstlerische Skill Set der fünf Vollblut-Musiker ist, beweist allein der Vergleich zwischen der kürzlich erschienenen Single »merlin« und dem zweiten, am heutigen Freitag veröffentlichten EP-Vorläufer »lila/grün«. Glänzte »merlin« in erster Linie durch seine gefühlsbetonte Verträumtheit und lyrische Deepness, ist »lila/grün« nun als kraftvoll-beschwingter Ausflug in elektronische Gefilde zu bewerten. Im Song-Inneren sind zwischen anstachelnden Analog-Drums und sehnsuchtsvoll nachhallendem Gesang kosmische Synth-Sounds und experimentell verzerrte Gitarren zu hören — auch das ist rosmarin. Deutschlands jüngste Indiepop- Hoffnung gründete sich im Sommer 2022 und unterschrieb ein knappes Jahr später beim Major-Label Four Music. Die Band trat jüngst im Vorprogramm von Mayberg auf und kombiniert herausfordernd-verspielte Instrumentals mit für sich stehendem, assoziativem Songwriting — »Ich tanz’, du malst, ich schrei’, du strahlst«.

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